Schock-Wende bei „Unter uns“: Versöhnung zwischen Benedikt und Ringo in Sicht?
Endlich Schluss mit den Familien-Fehden?
Nachdem Benedikt (Jens Hajek) seinen Adoptivsohn schon einmal für seine eigenen Vergehen ins Gefängnis gehen lassen hat, befürchtet Ringo (Timothy Boldt), dass das nochmal passieren könnte. Schließlich ist die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft, wegen der von Patrizia (Miriam Lahnstein) eingefädelten Schwarzarbeiter bei Huber-Bau, schon eingetroffen. Doch trotz des ganzen Dramas, setzt Benedikt plötzlich alles daran, Richard emotional näherzukommen. Aber kann er das alles wiedergutmachen? Wie es außerdem für Jens ist, liebevolle Szenen zu drehen und wie schnell die beiden Schauspieler privat verzeihen können, verraten sie oben im Video.
Benedikt und Richard sind einander wichtiger als gedacht
Anfangs war die Adoption von Ringo für Vater und Sohn nur geschäftlich, doch spätestens seit Patrizia Benedikt vergiftet hat, ist ihre Beziehung zueinander verändert: „Dadurch, dass Benedikt alles mitbekommen hat, als er im Wachkoma lag, hat er natürlich auch die emotionale Seite an Richard gesehen. Und es hat ihn schon sehr berührt und bewegt”, erklärt Schauspieler Jens Hajek die Aufwertung ihrer Vater-Sohn-Beziehung in der Serie.
Beflügelt von der entdeckten Sorge seines Sohnes um ihn, plant Benedikt sogar eine Überraschungsparty für Ringos Geburtstag und will ihm so, etwas zurückgeben. Ein wenig wolle er mit der Aktion allerdings auch sein eigenes Gewissen entlasten, vermutet Jens: „Er hat sicherlich viel liegenlassen und er sagt ja auch selbst, dass er als Vater doch ziemlich versagt hat. (…) Und das, denke ich, tut ihm schon selbst auch ganz gut, mal was im emotionalen Bereich für ihn zu tun.”
Jens Hajek und Timothy Boldt sind sicher: Ihre Rollen brauchen Zeit
Dafür versucht er wirklich alles, will sogar Easy (Lars Steinhöfel) mit einem Privatjet aus Irland einfliegen lassen. Kann das aber alles wiedergutmachen? Jens ist sicher, dass Benedikt und Ringo vor allem Zeit und gegenseitige Verzeihungsbereitschaft brauchen: „Dass das Vertrauen direkt wieder da ist, ist glaube ich schon sehr weit aus dem Fenster gelehnt, mit der Vorgeschichte ist das alles noch sehr behutsam. Aber ich glaube beide wissen, dass es ohne ein Maß an Vertrauen gar keinen Sinn hat, nochmal neu anzufangen.”
Timothy sieht das ähnlich wie sein Serien-Vater, geht sogar noch einen Schritt weiter und ist überzeugt, dass die beiden sich jetzt schon einen großen Vertrauensvorschuss gewähren. Die Voraussetzungen für eine Wiederannäherung sind also gegeben, jetzt müssten „die Drehbuchautoren” den beiden nur noch „das Glück gönnen”, wie der 34-Jährige schmunzelt ergänzt. Es bleibt also nach wie vor spannend in der Schillerallee!